Walter Rupp SJ

Narrengestalten und Narrenliteratur



An Narrengestalten mangelt es bis heute nicht. Es gibt den Clown, der andere zum Lachen bringt; den Spaßmacher, der nur unterhalten will; die vielen, die sich gängeln, vom Zeitgeist foppen und zu Narren machen lassen und die Narren, die lächerliche Menschen sind.


Es gibt auch die Narren des Faschings, die, ohne froh zu sein, sich lustig geben; den Narren, den man für töricht hält, weil er die Narrheit seiner Umwelt demaskiert und den Parolen und Rezepten der Weltverbesserer mißtraut; und schließlich den, den man als Narren beschimpft, weil er Gedanken denkt, zu denen seine Zeitgenossen nicht fähig sind. Wer, wie Sokrates, von sich behauptet, daß er nichts weiß; wer, wie die Propheten, gegen den Zeitgeist predigt; wer, wie Jesus von Nazaret, verlangt, sich zu verlieren, um sich zu gewinnen; oder wer, wie Franz von Assisi, sich weigert, ein Erbe anzunehmen, gerät leicht in den Verdacht, ein Narr zu sein, obwohl er der noch nicht erkannte Weise ist.


"Was Narrheit ist", schreibt der Literaturkritiker Paul Konrad Kurz, "bestimmte zur Zeit des Humanismus das Collegium prudentium; zur Zeit der Aufklärung die klare Vernunft; in absolutistischer Zeit der König. Heute bestimmt es die Psychiatrie, Soziologie und eine Konformismus heischende Gesellschaft", die jeden, der sich nicht konform verhält, nicht denkt, wie man eben denkt und nicht ernst nimmt, was man ernst zu nehmen hat, als rückständig und unvernünftig abstempelt. In unserer Mediengesellschaft nimmt sich häufig der Journalismus das Recht, über das, was Narrheit ist, als oberste Instanz zu richten.


Bis zur Aufklärung verurteilte die Gesellschaft den Narren, dann begannen die Narren die Gesellschaft zu verurteilen. Aber die Bestimmung des Narren wurde schwieriger. Der Skeptiker, Bloßsteller oder Lästerer darf, weil er die sogenannten Ordnungen durcheinanderbringt und die geforderte Loyalität bedroht, sich nicht als der Wissende oder Klügere über die Gesellschaft erheben. Er kann nur als Narr überleben. Der Münchener Nockherberg, die Bayern-Arena für das "Politiker-Derbleck'n", steht Jahr für Jahr vor dem Problem, welche Torheiten aufgespießt werden dürfen und welcher Narr auftreten darf. Soll es ein christlicher oder humanistischer Bußprediger, ein Wutbürger, ein feinsinniger oder hinterfotziger, ein Narr mit der Keule oder eine besorgte, mütterliche Närrin sein? Der Hofnarr im alten Orient durfte unter der Maske der Narrheit zum Ergötzen der Hörerschaft unverblümt die Wahrheit sagen. Der Narr unserer Zeit muß wissen, daß seine Narrenfreiheit Grenzen hat und die öffentliche Meinung darauf besteht, daß er über die Torheiten, die unter "Artenschutz" stehen, nicht lästert.


Erkennungsmerkmale eines Narren


Der mittelalterliche Narrenbegriff ist von der Bibel stark geprägt. Am Anfang aller Narrheit steht der Sündenfall (Gen 3, 7-24). Mit dieser Torheit, sich "wegen eines Apfels" mit Gott anzulegen, verspielte der Mensch das Paradies und die Unsterblichkeit. Seitdem gibt er, meinte man - weil auch die Narrheit erblich ist -, seine Narrheit durch die Erbsünde an seine Nachkommen weiter. Worin das Wesen der Narrheit besteht, drückt der Anfang des 52. Psalms so aus: "In seinem Herzen redet der Tor: Es gibt keinen Gott."


Narr ist - diese Auffassung ist bezeichnend für das gesamte Mittelalter -, wer sich gegen Gott stellt und in seinem Unverstand ein Gottesleugner wird. Der Narr verkörpert das sittlich Böse wie das logisch Unsinnige und ist der Widersacher des Weisen. Er macht sich selbst zum Außenseiter, weil er sich den an ihn gestellten sittlichen Anforderungen entzieht. Außerdem gehören zu den Narren alle mit körperlichen oder geistigen Defekten, sowie die Moslems und die Juden. Die einen, weil sie wegen ihrer Defekte, und die anderen, weil sie als Ungetaufte keine Ebenbilder Gottes sind.


Mit Paulus wird diese Sichtweise auf den Kopf gestellt. Er kehrt die negative Bewertung des Narren als eines Gottesleugners ins Gegenteil: Ein Narr ist in seinen Augen, wer sich auf die Seite Gottes stellt. So wie Jesus, der seinem Vater im Himmel dankt, "daß er vor Weisen und Verständigen verborgen hält, was er den Unmündigen offenbarte" (Mt 11,25) und es erträgt, daß man ihm einen Narrenmantel umhängt (Mt 27,28), muß der Christ bereit sein, sich von den auf Weltliches ausgerichteten "normalen" Menschen verlachen und verspotten zu lassen, weil er auf die Weisheit Gottes setzt, die der Welt als Torheit gilt. Er soll ein "Narr um Christi willen" (1 Kor 2, 6-8) sein. Es ist nicht genug, wenn er nur die Rolle des sozialen oder moralischen Anklägers zu übernimmt.


Diese paulinische Denkweise übernimmt Erasmus von Rotterdam (1466-1536). Er schreibt im "Lob der Torheit":"Ihr werdet keinen Toren sich unsinniger verhalten sehen, als den, der ganz von der Glut christlicher Frömmigkeit ergriffen ist. Sein Vermögen schenkt er freigiebig weg; um Unrecht, das ihm zugefügt wird, kümmert er sich nicht, läßt sich hintergehen, unterscheidet nicht mehr zwischen Freund und Feind …Wie soll man diesen Zustand anders nennen als nicht bei Sinnen? Diese Art von Torheit steht über jeder eingebildeten Weisheit."


Aus dem tölpelhaften, törichten Narren wird mehr und mehr ein Narr, der - im Unterschied zu den Klugen - zu Einsichten fähig ist. Die Jesuitendramatiker des 16. und 17. Jahrhunderts schicken in ihren Stücken keine bloßen Tölpel auf die Bühne, über deren Dummheiten man sich lustig macht. Was sie zu sagen haben, ist eine ernst zu nehmende Kritik.


Der neue Typ von Narr ist hintergründig, witzig und eine überlegene Gestalt. Bei William Shakespeare (1564-1616) erscheint er "als ein vornehmer Herr, zuweilen als ein Rechtsgelehrter, zuweilen als ein Philosoph, zuweilen gleicht er auch einem Ritter; und kurz und gut, in allen Gestalten, worin die Menschen von achtzig bis zu dreizehn Jahren umherwandeln." Im "Cenodoxus" des Jesuiten Jakob Bidermann (1578-1639) ist der Narr identisch mit dem wegen seiner Gelehrsamkeit von allen bewunderten Doktor von Paris, der wegen seiner Eitelkeit zum Tor wird, und so ein Charakterbild des Barockmenschen darstellt, der sich hochmütig über die literarische Vergangenheit erhebt.


Stilmittel: die Satire


Die Menschheit kam seit der Antike nie ohne Satire aus, denn es gab zu allen Zeiten an der Zeit und an den Zeitgenossen etwas auszusetzen. Plato wandte sich gegen die "Lehrer der Scheinweisheit", gegen das Wortverdrehen und das Spiegelfechten der Sophisten. Lukian von Samosata spottete über den religiösen Wahn, die Eitelkeit der Philosophen, Literaten und Rhetoren und über die Leichtgläubigkeit des Volkes. Sebastian Brant (1497-1521) fährt in seinem "Narrenschiff" mit 113 Narren, unter denen alle Typen von Torheit und Laster vertreten sind, "gen Narragun".


Die akademischen Scherzreden (die "orationes quodlibeticae"), eine Fundgrube von Narrenthemen, machen deutlich, daß die mittelalterlichen Hochschulen, die Wissenschaft, die sie betrieben, nicht immer ernst genommen haben. Und das "festum stultorum", das Narrenfest, bei dem ein als "episcopus fatuorum", ein als Narrenpapst gewählter Kleriker die kirchliche Hierarchie auf den Kopf stellte und sich erlaubte, in närrischen Predigten die kirchliche Ordnung zu verspotten, ja, die im 15. Jahrhundert aufgekommene humoristisch-satirische Kanzelberedsamkeit, die Abraham a Santa Clara (1644-1709) meisterlich beherrschte, sind ein Beweis dafür, daß es auch innerhalb der Kirche üblich war, Mißbräuche satirisch anzuprangern.


Satire, Ironie und Parodie waren stets beliebte und wirksame Stilmittel, Mißstände und menschliche Schwächen öffentlich zu geißeln. Rom hatte, wie Horaz behauptet, zu seiner Zeit einen Überfluß an Leuten, die man fürchtete, weil sie es verstanden, das Lächerliche mit Witz bloßzustellen. Jede Zeit hatte ihre Satiriker. Arthur Schnitzler nahm, als er im "Leutnant Gustl" das militärische Ritual des Duells lächerlich machte, sogar in Kauf, daß man ihm seinen Reserveoffiziersrang aberkannte.


In den Augen Heinrich Heines, der über die Deutschen, das "Volk des Humors" spöttisch bemerkt, man finde in Deutschland für die Lachlust ergiebigere Stoffe, mehr wahrhaft lächerliche Charaktere als in Frankreich, ist "Vernunft" kein Schutz vor Unvernunft: "Ich selbst bin zwar keiner von den Vernünftigen", schreibt er in seinem "Buch le Grand", "aber ich habe mich zu dieser Partei geschlagen, und seit 5588 Jahren führen wir Krieg mit den Narren. Die Narren glauben sich von uns beeinträchtigt, indem sie behaupten: es gäbe in der Welt nur eine bestimmte Dosis Vernunft, diese ganze Dosis hätten nun die Vernünftigen, Gott weiß wie! usurpiert … Dies ist die geheime Ursache des Krieges, und es ist ein wahrer Vertilgungskrieg. Die Vernünftigen … sitzen festverschanzt in ihren altaristotelischen Werken, haben viel Geschütz, haben auch Munition genug, denn sie haben ja selbst das Pulver erfunden, und dann und wann werfen sie wohlbewiesene Bomben unter ihre Feinde. Aber leider sind diese letztern allzuzahlreich, und ihr Geschrei ist groß, und täglich verüben sie Greuel; wie denn wirklich jede Dummheit dem Vernünftigen ein Greuel ist. … Sie machen viele Worte, um zu verbergen, daß sie überhaupt keine Gedanken haben, und halten lange Reden und schreiben dicke Bücher, und wenn man sie hört, so preisen sie die alleinseligmachende Quelle der Gedanken, nämlich die Vernunft."


Närrisch sind die sogenannten Vernünftigen


Auch der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard kann keine Vernunft in dieser Welt entdecken. Die Welt ist eine Probebühne, auf der man - niemand weiß wofür - ununterbrochen probt: "Es ist ein ununterbrochenes Redenlernen, Gehenlernen, Denkenlernen, Auswendiglernen, Betrügenlernen, Sterbenlernen, das unsere Zeit in Anspruch nimmt. Die Menschen nichts als Schauspieler, die uns etwas vormachen, das uns bekannt ist. Jeder von uns lernt ununterbrochen eine oder mehrere oder alle nur denkbaren Rollen, ohne zu wissen, wofür."


Und eine der schlimmsten Verrücktheiten dieser Welt ist die Übereilung: "Alles wird übereilt und immer wieder übereilt, nichts wird abgewartet … und gleich in Angriff genommen und die Ergebnisse sind die chaotischsten. Dieses allgemeine Chaos, das entstanden ist auf der Welt … beruht hauptsächlich auf der Übereilung all dessen, was überlegt hätte sein sollen."


In den modernen Gesellschaften kommen die Narren nicht mehr nur vereinzelt vor, als Außenseiter, die sich von den "normalen" Bürgern unterscheiden. Es hat den Anschein, daß es nur noch Anormale gibt, ja die ganze Gesellschaft närrisch ist. Sie ist - so notiert Elias Canetti in seinen Aufzeichnungen - "eine Gesellschaft, in der die Menschen nach Belieben alt oder jung sein können und immer damit abwechseln. Eine Gesellschaft, in der es ein einziges Auge gibt. Alle wollen dasselbe sehen, sie sehen es. Eine Gesellschaft, in der die Menschen ein einziges Mal im Leben weinen, und wenn es vorbei ist, freuen sie sich auf nichts. Eine Gesellschaft, in der jeder Mensch gemalt wird und zu seinem Bilde betet. Eine Gesellschaft, in der die Menschen plötzlich verschwinden, aber man weiß nicht, daß sie tot sind, es gibt keinen Tod, es gibt kein Wort dafür."


Die Narrengestalt im 20. Jahrhundert ist in eine neue, absurde Situation geraten: Sie muß sich nicht mehr nur gegen die Vernünftigen behaupten, sondern gegen ein Heer von Narren. Heinrich Bölls närrische Romanfigur, der Clown, fordert mit seinem Anderssein, seiner herausfordernden Unangepaßtheit und seinem Rühren an der Vergangenheit seine Umwelt heraus und stört damit das selbstzufriedene Erfolgsbild der restaurativen Nachkriegsgesellschaft. Und der zwergwüchsige Oskar Matzerath in der "Blechtrommel" von Günter Grass, dieser merkwürdige Antiheld, hat sich zum Ziel gesetzt, die kleinbürgerliche Gesellschaft bloßzustellen. Peter Handkes "Kaspar" wehrt sich verzweifelt gegen die Vorurteile und Ideen der "Einsager", die seine Selbstwerdung verhindern. Er weiß, daß er nicht allein ein Kaspar ist, und attackiert die anderen Kaspars: "Ihr seid profilierte Darsteller. Ihr Kabinettsstücke. Ihr Charakterdarsteller. Ihr Menschendarsteller. Ihr Welttheatraliker. Ihr Volksausgaben. Ihr Abziehbilder. Ihr Weltoffenen. Ihr positiven Helden. Ihr Helden des Alltags. Ihr Menschen unserer Zeit."


Der Professor der Pathologie in Gottfried Benns "Ithaka" findet sich damit ab, daß man in den modernen Wissenschaften nur Fakten sammelt, ohne die Forschungsergebnisse zu reflektieren. "Aber, mein Lieber!" sagt er resignierend, "Schlüsse! Wir sind doch nicht Thomas von Aquino, hi, hi, hi! Haben Sie denn gar nichts gehört vom Morgenrot des Konditionalismus, der über unserer Wissenschaft aufgegangen ist? Wir stellen die Bedingungen, unter denen etwas geschieht. Wir variieren die Möglichkeiten ihrer Entstehung, die Theologie ist ein Fach für sich."


Und der Atomphysiker Möbius, in Dürrenmatts Stück "Die Physiker", muß vor der politischen Macht kapitulieren. Er zieht es vor, um seine Forschungsergebnisse vor Mißbrauch zu schützen - wie einst Odysseus, um dem Kriegsdienst zu entgehen -, Wahnsinn vorzutäuschen und ins Irrenhaus zu flüchten.


Narrheit wurde eine Volkskrankheit


Die Narrheit hat sich so sehr in alle Gesellschaftsschichten eingenistet, daß es kaum noch möglich ist, sich gegen den sich überall ausbreitenden Unsinn zu wehren. "Es bleibt gar nichts übrig", schreibt Botho Strauß in "Paare, Passanten", "als auch noch den albernsten Schund des Gesellschaftlichen mitzutragen: Vater, Mutter, Tochter gründen eine Eltern-Kind-Gruppe und vernetzen sich mit Kitas und Bereichsräten der Selbsthilfe, mit Eigenbedarfswerkstätten, dem Kneipenplenum und der fahrbaren Stadtteil-Psychotherapie. Und doch: wie möchte man sich immer mehr von diesen Menschen der Stunde, den ganz und gar heutigen, unterscheiden. Wie wenig könnte es befriedigen, nur und ausschließlich der Typ von heute zu sein. Die Leidenschaft, das Leben selbst braucht Rückgriffe (mehr noch als Antizipationen) und sammelt Kräfte aus Reichen, die vergangen sind, aus geschichtlichem Gedächtnis. Doch woher nehmen ...? Dazugehörig sein in der Fläche der Vernetzung ist an die Stelle der zerschnittenen Wurzeln getreten; das Diachrone, der Vertikalaufbau hängt in der Luft."


Die modernen Gesellschaften mit ihrem Überfluß an Intellektuellen und Gebildeten scheinen der Überzeugung zu sein, sie seien mit ihrem Heer von Staatssekretären, Wirtschaftsweisen, Sachverständigen, Bildungsexperten und diplomierten Ratgebern gegen Torheiten ausreichend gefeit. Sie sollten den "Hofnarren" nicht als überholt ansehen und ihm gestatten, daß er dem durch Konsum betäubten Wohlstandsbürger den Spiegel vorhält, das Unsinnige und Lächerliche bloßstellt und an den etablierten Systemen und an der gesteuerten Normalität rüttelt. Oppositionsparteien schaffen das nicht, weil sie sich damit zufrieden geben, ihre Torheiten gegen andere Torheiten durchzusetzen.


Der Narr sollte jedoch, so der polnische Philosoph Leszek Kolakowski, "der Zweifler sein an allem, was als selbstverständlich gilt"; er solle mit seinen Kommentaren und Reflexionen den Aktionismus und den Zwang zum Handeln unterbrechen und die einzelnen Episoden der Handlung deuten. Er sollte, weil jede Zeit die Einführung eines "Außerzeitlichen in die Zeit" verlangt, "außerhalb der Gesellschaft stehen, sie von der Seite betrachten, um das Nicht-Selbstyerständliche ihrer Selbstverständlichkeit, das Nicht-Endgültige ihrer Endgültigkeit herauszufinden." Um die Torheiten der Menschheit aus den Angeln zu heben, braucht er den archimedischen Punkt außerhalb der Erde. Er braucht Distanz, den Blick von einer anderen, vor allem einer höheren Warte.


Der Narr der Moderne ist eine antiklassische Gestalt. Er will kein Spaßmacher sein, der zum Lachen reizt. Weil ihm, angesichts der Verrücktheiten, die sich die moderne Welt erlaubt, das Lachen meist vergeht, löst er mit seinen Einwänden oft Schrecken und Entsetzen aus.


Literatur:


Paul Konrad Kurz, Der Zweifel u. der Narr als Zeitgenossen: Über einen Aspekt im Werk Friedrich Dürrenmatts, in: ders. Über moderne Literatur, Bd. 3 (Frankfurt 1971); Erasmus von Rotterdam, Lob der Torheit (Frankfurt 1979); William Shakespeare, Das Leben des Timon von Athen; Jakob Bidermann, Cenodoxus (Stuttgart 1965); Sebastian Brant, Das Narrenschiff, hg. v. M. Lemmer (Tübingen 1962); Arthur Schnitzler, Leutnant Gustl, in: Sämtl. Erzählungen (Frankfurt 1961); Heinrich Heine, Das Buch le Grand, in: Sämtl. Schriften, Bd. 3 (München 1976); Thomas Bernhard, Verstörung (Frankfurt 1973); ders., Korrektur (Frankfurt 1975); Elias Canetti, Aufzeichnungen 1964 (München 1973); Heinrich Böll, Ansichten eines Clowns (München 1967); Günter Grass, Die Blechtrommel (Neuwied 1959); Peter Handke, Kaspar (Frankfurt 1967); Gottfried Benn, Ithaka, Ges. Werke, Bd. 6 (Wiesbaden 1969); Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker (Zürich 1962); Botho Strauß, Paare, Passanten (München 1981); Leszek Kolakowski, Freigeist (München 1961).


Walter Rupp SJ, geb. 1926, war bis 2005 Leiter des Akademiker-Centrums der Erzdiözese München und Freising. Er ist Autor von Buchpublikationen, Rundfunk- und Fernsehbeiträgen sowie Mitglied der Münchener Turmschreiber. Im Jahr 2006 wurde er mit dem "Poetentaler" ausgezeichnet.


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